Unbesiegbar bleibt,
wem das Kreuz nichts ausmacht.

 

Christus, du Sieger über Sünde und Tod, was war es, mit dem du gesiegt hast? Es waren nicht Deine Heilungen und Wunder. Es waren nicht Deine grossartigen Gedanken. Es war auch nicht Dein Leben als Mensch. Ja, es war nicht einmal Deine göttliche Macht und Herr­lichkeit. Es war Dein Kreuz.

Es ist deshalb nur logisch, dass es nicht ir­gend­welche grosse Taten sind, keine grossarti­gen Ideen, keine alternative Lebensformen, auch keine Macht und Stärke irgendwelcher Art, die Sünde und Leid in dieser Welt besie­gen, sondern nur das Kreuz, Dein Kreuz zuerst, und dann auch meines.

 Was machte die Stärke und nachhaltige Wir­kung so vieler Heiliger aus, wenn nicht die Tatsa­che, dass ihnen ihr Kreuz nichts aus­machte, dass sie es ganz selbstverständlich trugen? Dadurch wurden sie immun gegen die Verlockungen und Erpressungen dieser Welt. Deshalb konnten sie die Wahrheit verkünden, das Gute tun, furchtlos und bescheiden, und deshalb glaubwürdig.

Christus, du Sieger über Sünde und Tod, lehre mich diese Art der „Kriegführung“ mit dieser Welt. Lehre mich stark zu sein, dadurch, dass ich schwach bin, dadurch, dass Du meine Stärke bist.




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