Dieses Leben in Fülle, von dem Christus spricht,

ist jenes Leben, das sein Kreuz uns schenkt.

  Quelle: Gottesbeziehung heute -
Gedanken und Erfahrungen

Stefan Fleischer


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Leben in Fülle in einem rein materiellen Sinn gibt es nicht. Das materielle Leben ist beschränkt und endlich. Leben in Fülle gibt es nur in der Gottesbeziehung. Nur dieses Leben mündet in die Ewigkeit.

Unsere Gottesbeziehung wurde durch das Kreuz wieder hergestellt oder, besser gesagt, wieder ermöglicht. Von der Seite Gottes ist sie wieder hergestellt. In einem gewissen Sinn war sie nie ganz unterbrochen. Nur die Freiheit des Menschen, der Missbrauch dieser Freiheit stand ihr entgegen. Im Kreuz hat Gott als Mensch den ersten Schritt getan, der zur Überwindung der Kluft nötig war. Er nahm als leidender, sühnender Mensch und allmächtiger Gott zugleich die Schuld von uns Menschen auf sich. So baute er die Brücke wieder auf, auf der uns die Beziehung Gottes wieder erreichen kann, und auf der wir unsere Beziehung zu Gott wieder frei, als verantwortliche Söhne und Töchter Gottes, pflegen können und dürfen.

Leben in der ganzen Fülle, das wird uns erst in der ewigen Heimat zuteil werden. Leben in Fülle, soweit dies überhaupt möglich ist, schenkt uns Gott schon hier im Kreuz seines Sohnes, in seiner Auferstehung und in seiner realen Gegenwart in Allerheiligsten Sakrament.


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