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Apropos Verfkündigung

Seit langer Zeit schon geben sich viele Theologen sehr viel Mühe für eine Verkündigung, welche bei den Menschen ankommen soll. Mit wohlausgewogenen Worten, mit der Verharmlosung des Bösen, und der Verniedlichung Gottes, mit der Leugnung der Sünde und deren Darstellung als blosses Versagen versuchen sie, die Kirche für den Menschen von heute wieder schmackhaft zu machen. Und der Erfolg ist – gelinde gesagt - praktisch null.
Aber, ist das wirklich eine ganz neue Entwicklung? Hatte nicht schon Paulus solche "Mitarbeiter", sodass er schreiben musste: "Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird." (1.Kor 1,17) Müsste nicht auch die Kirche von heute wieder umkehren und zu einer Verkündigung zurückkehren, welche uns Christus als den Gekreuzigten vor Augen stellt, sodass wir im Kreuz wieder Gottes Kraft und Gottes Weisheit erkennen? (Vgl. 1.Kor 1,23-24) 
2019_05_25










Apropos Dankbarkeit

Die Dankbarkeit gegenüber Gott wird heute sehr oft vergessen. Dabei ist doch Dankbarkeit Gott gegenüber eine der besten Möglichkeiten, die wir haben, die Beziehung zu ihm zu pflegen. Was fehlt Gott, das ich ihm schenken könnte? Wenn also meine Beziehung zu ihm nicht einseitig sein soll, dann bleibt mir doch nur die Dankbarkeit. Eine einseitige Beziehung aber ist keine Liebe. Wenn Gott unsere Liebe fordert, so doch wohl zuerst in der Form der Dankbarkeit. Aus der Dankbarkeit nämlich wächst ein Gefühl, das ich getrost Liebe nennen kann. Und Dankbarkeit ist andererseits etwas, womit ich meine Liebe zeigen kann, auch wenn das Gefühl im Augenblick schweigt. Ja, Dankbarkeit ist sogar dann möglich, wenn mein ach so wichtiges, kleines "Ich" beleidigt ist.
(Quelle: Heiligkeit für Anfänger Seite 42)

2019_05_09






Apropos bedingungslos

Eine Barmherzigkeit, auf welche ich Anspruch habe, ist keine Barmherzigkeit, sondern ein Recht, und demzufolge eine Pflicht des Anderen. Wenn wir also von einer grenzenlosen und bedingungslosen Barmherzigkeit Gottes sprechen, dann müssen wir aufpassen, dass darunter nicht ein Pflicht Gottes verstanden wird, uns und allen anderen (mit bestimmten, von uns Menchen definierten Ausnahmen natürlich) Barmherzigkeit zu gewähren.
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2019_04_28




Apropos Lebenswirklichkeit

Die Lebensrealität aller Zeiten und Kulturen ist es, dass es das Böse in der Welt und im Menschen, ja in mir selber gibt. Wie kann man diese also als Quelle der Offenbarung erklären? Das Einzige, was sie uns offenbart, ist die Wahrheit der Erbschuld, der von den Stammeltern ererbten Neigung des Menschen, sein zu wollen «wie Gott und zu erkennen Gut und Böse». (vgl. Gen 3,5)
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2019_04_28




Apropos Auferstehung

Christus ist auferstanden. Er ist nicht einfach zurück im Leben. Er ist nicht einfach zurückgekehrt in sein irdisches Leben von damals. Er ist mit in seinen verklärten Leib auferstanden zu seiner ewigen Herrlichkeit. Er ging uns voraus, uns eine Wohnung beim Vater zu bereiten, deren Schlüssel wir mit der Erbschuld verloren und den er uns am Kreuz wieder zurück erworben hat. Einst in diese Wohnung zu gelangen, das ist unsere feste Zuversicht, unsere sichere Hoffnung. Wir müssen nur bereit sein, ihm dorthin zu folgen, auch wenn wir auf dem Weg dorthin dem Kreuz nie werden ausweichen können. Er hat versprochen, immer bei uns zu sein. Denken wir einfach daran: Hätte Christus auf seine Rechte als Sohn Gottes gepocht, wir wären nie erlöst worden.

2019_04_21




Apropos Barmherzigkeit

Was wäre wohl geschehen, wenn der verlorene Sohn im Gleichnis eines Tages plötzlich auf dem Hof des Vaters aufgetaucht wäre und gesagt hätte: «So, da wäre ich wieder. Jetzt brauche ich zuerst einmal ein warmes Bad, einen anständigen Frass und gute Kleider. Alles andere sehen wir später.»?
20.04.2019



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