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Gedankensplitter - Einzeltext
Stefan Fleischer

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Weder ewig noch vorübergehend

Wozu sind wir auf Erden?
2. Februar 2018
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„Wir sind weder ewig noch vorübergehend: wir sind Männer und Frauen, die unterwegs in der Zeit sind.“ sagte Papst Franziskus in seiner Predigt bei der heiligen Messe am Donnerstag der vierten Woche im Jahreskreis. Zuerst wurde ich stutzig. Wir glauben doch an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Dann aber habe ich mir überlegt:

Ewig sind wir nicht, einerseits, weil wir nicht Gott sind, sondern Geschöpfe, also einen Anfang haben. Ewig sind wir auch nicht hier auf dieser Welt. Wir sind unterwegs zu unserer ewigen Heimat. Wir sind aber auch nicht vorübergehend hier, einfach auf der Durchreise. Wir haben einen Auftrag hier und jetzt zu erfüllen, jeder an dem Platz, an den Gott ihn hingestellt hat. Doch auch dieser unser Auftrag ist nicht ewig. Er endet mit dem irdischen Tod. Der Tod ist irgendwie das Vorübergehende in unserem Leben. Dann gehen wir hinüber zu unserer endgültigen Bestimmung, zum ewigen Leben. Deshalb müssen wir "die Entscheidungen, die ich alle Tage fällen muss, mit der Tatsache des Todes beleuchten“ wie unser Heiliger Vater sagte. Deshalb müssen wir immer auch „die letzten Dinge bedenken“ wie das früher formuliert wurde.



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