Vernachlässigte Aspekte - Einzeltext
Stefan Fleischer

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Glaube und Werke 

Eph 2,8-10

  Gott hat es geschenkt
 

21. Juni 2015
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Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft - Gott hat es geschenkt -, nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann.  Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat.

Wenn immer wieder, offen oder indirekt, der Streit darüber ausbricht, was nun wichtiger sei, der Glaube oder die Werke, so hat uns hier – glaube ich – Paulus die Antwort gegeben. Unseren Glauben haben wir als ein Geschenk Gottes. Wir können uns dessen nicht rühmen. Unsere Werke sind der Auftrag Gottes an uns. Wir sind nur seine mehr oder weniger nützlichen und treuen Diener. Auch hier haben wir keinen Grund, uns zu rühmen. Beides ist also zuerst einmal Gnade, auf die wir mit Dankbarkeit einerseits und mit dem guten Willen, unser bestes zu geben, antworten müssen. Den versprochenen Lohn empfangen wir nicht auf Grund der geschenkten Gnade, oder auf Grund unsere Erfolge und Misserfolge, sondern auf Grund unseres ehrlichen Bemühens, den Plan Gottes mit uns zu verwirklichen. Denn das ist jene Selbstverwirklichung, die Gott von uns erwartet.



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