Vernachlässigte Aspekte - Einzeltext
Stefan Fleischer

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Ich will hören, was Gott redet 

  Ps 85,9-11

Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten
 

14. Juli 2015
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Ich will hören, was Gott redet: /
Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, /
den Menschen mit redlichem Herzen.
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten. /
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.
Es begegnen einander Huld und Treue; /
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.

Wie viele verkünden heute der Welt Friede und Gerechtigkeit. Doch von diesem Ziel sind wir noch weit entfernt. Viele tun es mit der Bibel in der Hand, doch den Durchbruch haben auch sie nicht geschafft. Von Friede und Gerechtigkeit spricht die Schrift zwar schon seit alten Zeiten. Aber haben wir wirklich gelesen, was Gott sagt? Sind wir wirklich bereit zu hören, was Gott redet? Der Psalm 85 wird gerne zitiert. Doch, überlesen wir nicht, bewusst oder unbewusst, die Verse 9 bis 10. Hier aber wird gesagt, wem diese Botschaft von Frieden, dieses Heilsversprechen gilt. Es ist sein Volk, es sind seine Frommen, die Menschen mit redlichem Herzen, all jenen, die Gott fürchten. Bei ihnen wohnt seine Herrlichkeit. Dort begegnen einander Huld und Treue, küssen sich Friede und Gerechtigkeit

Es ist klar, im Schöpfungsplan Gottes sind alle Menschen sein Volk, sollten alle seine Frommen sein, Menschen mit redlichem Herzen, Geschöpfe, die den Herrn freiwillig und bewusst dienen. Die erste Sünde hat diesen Plan Gottes durcheinander gebracht. Zerstört aber hat sie ihn nicht. Gott spricht weiter zu den Menschen. Der Mensch hat weiter die Möglichkeit, Friede und Gerechtigkeit zu verwirklichen, Heil und Segen zu erlangen, wenn er mit redlichem Herzen hört und sich im Gehorsam bemüht. Das aber ist der einzig mögliche Weg, auf dem schon jetzt jener Friede und jene Gerechtigkeit aufzuleuchten beginnen, die dann endgültig erscheinen werden, wenn der neue Himmel und die neue Erde geschaffen werden, in denen der Plan Gottes nicht mehr durcheinander gebracht werden kann und wird.

„Ich will hören, was Gott redet.“ Wo der Mensch nur auf die Menschen hört, wo der Mensch glaubt, selber Herr und Gott sein zu können, wo er nicht mehr dienen will, sondern herrschen, sind Friede und Gerechtigkeit immer in höchster Gefahr, schickt er sein eigenes Heil in die Wüste. Wir sind auf Erden um Gott zu dienen. Der wahre Diener aber hört auf das, was der Herr ihm sagt.


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