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Geistesblitze - Einzeltext
Stefan Fleischer

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Jesus, Christus, der Herr


Plädoyer für eine korrekte Sprache


12. September 2017

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Immer mehr fällt mir auf, wie oft gegenüber früher von Jesus die Rede ist und wie viel weniger von Christus oder gar vom Herrn. Wären da nicht die liturgisch vorgeschriebenen Text, so würde das Verhältnis noch viel krasser ausfallen. Das sei doch das Gleiche, könnte jetzt einer sagen. Ja und nein. Es ist die gleiche Person. Aber wenn in einem Gottesdienst plötzlich einmal gesagt würde: „Jesus segne Euch“, dann gäbe es wohl einige irritierte Gesichter. Jesus ist der Name dieser Person. Christus drückt seine Aufgabe in dieser Welt aus. Mit Herr anerkennen wir seine wahre Gottheit.

Was ist nun das Wichtigste in unserer Beziehung zu ihm und für unsere Beziehung untereinander? Es ist gut möglich, dass man früher hin und wieder vergessen hat, dass Christus wahrhaft eine menschliche Person ist. Das soll uns nun aber davor warnen, heute in ihm nur diese menschliche Person zu sehen. Mit Christus bezeichnen wir unseren Erlöser aus Sünde und Schuld. Das zu vergessen aber wäre Undankbarkeit gegenüber seinem Kreuzestod. Mit Herr sprechen wir Gott an, die zweite Person der Heiligsten Dreifaltigkeit. Wie wichtig ist Gott in unserem Leben?

In diesen Gedanken verbleibe ich in Jesus Christus, unserem Herrn und Gott, mit Euch allen verbunden.


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