Vernachlässigte Aspekte - Einzeltext
Stefan Fleischer

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Sieh, dein König kommt zu dir

  Sach 9,9
 
König ist der Herr

08. April 2017
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Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Sieh, dein König kommt zu dir. Er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin.

„Ein Esel war zur Zeit Jesu kein königliches Reittier. Und genau deswegen will Jesus einen Esel haben!“ So schrieb jemand in einem Beitrag zum Palmsonntag. Und das ist nicht falsch. Aber es kann und wird leider heute oft falsch verstanden. Christus, der Herr, kannte die Schrift gut genug um zu wissen, was im Buch Sacharja steht. Um diese Schriftstelle zu erfüllen, nicht sie zu widerlegen, hat er sich einen Esel für seinen Einzug nach Jerusalem gewählt. Und später wird er vor Pilatus bekennen: „Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.“ (Joh 18,37)

Ja, Christus ist König. Er ist derjenige, der mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist es, was heute so gerne vergessen geht. Warum eigentlich? Wären nicht seine Liebe zu uns, seine Barmherzigkeit, sein Erlösertod am Kreuz und seine Auferstehung noch viel grösser, viel wichtiger, viel herrlicher für uns, wenn wir dessen mehr bewusst wären?

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