Gedankensplitter - Einzeltext
Stefan Fleischer

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Lebenswirklichkeit

ein Wertekriterium?

30. März 2015

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Die Ausgabe vom 30. März unseres Grenchner Tagblattes war ein grosse „Lehrplätz“ in Sachen Lebenswirklichkeit: Auf der ersten Seite die Frage der Energiewende und der Kommentar: „Die Kostendebatte ist fehl am Platz.“ Dabei ist es doch heute eine Lebenswirklichkeit, dass das schwerwiegendste Argument der meisten Entscheide die Kostenfrage ist. Seite 2-3 das Interview mit dem Kommandanten der Schweizergarde, dessen Aussagen nicht allen gefallen dürften. Dabei ist auch diese Kirche und ihre Lehre eine nicht zu übersehende Lebenswirklichkeit, und zwar universell. Seite 4 „Ärzte sollen kranke Piloten melden.“ Der grosse Konflikt zwischen Persönlichkeitsschutz und öffentlicher Sicherheit kann als Lebenswirklichkeit nicht übersehen werden. Seite 5 das Gleiche andersherum: „Wer Verdacht (bei Kindsmissbrauch) meldet, braucht mehr Schutz“. Seite 6 „Iran will im Jemen Einfluss gewinnen.“ Machtstreben gehört heute wohl zu den verheerendsten Lebenswirklichkeiten. Seite 11: „Vom Helden zum Deppen“ eine weit verbreitete Lebenswirklichkeit, gerade im Sport. Seite 16 „Freiheit im Gegenwind“ Auch das eine Lebenswirklichkeit hoffentlich nur dort, wo die Freiheit ihre Grenzen nicht kennt. Seite 17 die Frage, ob Depotleistungen für den Eintritt ins Altersheim nötig werden, und so nebenbei die Bemerkung, dass immer mehr Erbschaften ausgeschlagen werden, um nicht für die Kosten alter Angehörigen aufkommen zu müssen. Eine sehr bittere Lebenswirklichkeit. Seite 22 „Leitbild sorgt für Ärger“ Immer wieder gibt es Personen und Gruppen, die ihre persönliche Überzeugung und ihre Lebenswirklichkeit anderen aufzwingen wollen und sich dabei auf ihre „Rechte“ berufen. Seite 31 die Leserbriefe. Gleich vier der Schreibenden beschäftigen sich direkt oder indirekt mit dieser Frage. Und die Konsequenz aus alledem? Lebenswirklichkeit ist kein Wertekriterium!





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