Vernachlässigte Aspekte - Einzeltext
Stefan Fleischer

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Umkehr 

Röm 12,1-2

Gottes Willen erkennen

19. November 2014
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„Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst. Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.“

„Wie weiss ich, was Gottes Willen ist, und was nicht? Wie erkennt man Gottes Willen?“ Auf diese Frage, die sich uns allen immer wieder aufdrängt, gibt der Völkerapostel eine überraschende Antwort: „Wandelt euch, erneuert euer Denken.“ Sein Rezept heisst „Umkehr“. Und diese Umkehr ist eine radikale: „Bringt euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer dar.“ Damit sind sicher nicht irgendwelche ausserordentliche Taten gemeint. Es geht „ganz einfach“ um eine Veränderung unserer inneren Einstellung. Es geht darum, uns ganz in Gottes Hand zu geben, unseren Egozentrismus zu wandeln in eine Gottzentriertheit. Es geht darum, aus uns selber, aus unserem ganzen Leben, ein Opfer des Lobes für unseren Gott zu machen, uns zu lösen von all den Götzen, denen die Welt opfert, ja, uns zu lösen von allem, „was uns trennt von Dir, mein Herr und mein Gott“. Dann können wir unseren Blick in allem und jedem ganz auf ihn richten. Und so werden wir auch fähig zu prüfen und zu erkennen, was der Wille Gottes ist.

Umkehr ist das tägliche Brot des Christen. Umkehr ist nicht immer einfach, aber sie ist immer möglich, und täglich nötig. Sie sichert uns nicht nur Gottes Erbarmen, sie hilft uns auch, zu „tun, was Gott gefällt, was gut und vollkommen ist.“


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