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Geistesblitze - Einzeltext
Stefan Fleischer

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Alles meinem Gott zu Ehren

Die Gottzentriertheit

23. Juni 2020
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Für eine Gesprächsrunde schlug jemand das Thema «gottzentriert / menschzentriert» vor. Als ich ein wenig darüber nachdachte, kam mir ein Lied meiner Jugend in den Sinn:

Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh'!
Gottes Lob und Ehr' zu mehren, ich verlang' und alles tu'.
Meinem Gott allein will geben Leib und Seel', mein ganzes Leben;
gib, o Jesu, Gnad' dazu, gib, o Jesu, Gnad' dazu.

Wäre nicht das die hohe Schule der Gottzentriertheit? Und richtig verstanden würde damit nicht auch unsere Arbeit und unser Einsatz für unsere Nächsten, unsere ganze Beziehung zu ihnen, wesentlich besser und effizienter? Alles stünde dann mehr unter der Frage «Was erwartet Gott von mir?» statt immer nur «Was erwarten die Menschen von mir», oder gar «Was erwarte ich für mich von all dem, was ich tue und lasse?»

Beginnen könnten wir damit, dass wir unsere Gottesdienste wieder ganz bewusst zu Ehre Gottes gestalten und feiern. Ich glaube, wir würden damit selber weit mehr Gotteserfahrungen machen und unserem Mitmenschen vermitteln, als nach dem Motto «allen Leuten recht getan». Und wenn wir dann dieses Motto noch in unsere Gremien und Arbeitsgruppen hineintragen könnten, dann könnten wir uns viel Geld und Zeit und böse Worte sparen.


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